Verschiedene Katzenarten

Eine Besonderheit der Katzen ist ihre Selbständigkeit und ihre Eigenwilligkeit. Außer den Löwen, die in lion-1972771_960_720Rudel leben und jagen, sind die meisten Großkatzen Einzelgänger. Dazu gehören die Tiger, welche die größten Wildkatzen sind und oft in den Dschungeln Asiens leben. Man unterscheidet zum Beispiel zwischen den Unterarten; Sibirischer Tiger, Südchinesischer Tiger, Indochinesischer Tiger und Bengaltiger. Sie unterscheiden sich größtenteils in Größe und Aussehen, und je nachdem wo sie aufwachsen im Fressverhalten. Man fand Tigerfossilie aus Java die über 1,5 Millionen Jahre alt waren, somit zählen die Tiger zu einem der ältesten Tiere weltweit.

Manche Züchter haben erfolgreich Löwen und Tiger gekreuzt, sogenannte Hybriden, den Nachwuchs nennt man je nachdem Liger oder Tigon. Kreuzt man einen weiblichen Tiger und einen männlichen Löwen entstehen Liger, bei männlichen Tigern und weiblichen Löwen, Tigon. Dabei sieht der Nachwuchs oft den Löwen am ähnlichsten, besonders Tigon Babys. Männlicher Nachwuchs ist meist steril, Weibchen nicht. Es wurde in der Vergangenheit auch eine Kreuzung zwischen Tigern und Leoparden versucht, die Jungen starben allerdings schon während der Embryonalentwicklung.

Es gibt zwei Arten, Leoparden und Schneeleoparden. Sie leben in Teilen Afrikas und Asiens. Von Löwen und Tigern unterscheiden sie sich vor allem durch ihre kleinere Größe und dem gelb schwarz gepunkteten Fell, sogenannten Rosetten. Zu den Leoparden gehören auch die schwarzen Panther, sie leben meist in Regenwäldern. Wobei manche weibchen Nachwuchs bekommen, die entweder gewöhnliches Leoparden Fell haben, oder ganz in schwarz auf die Welt kommen. Das Gen welches für die Färbung verantwortlich ist steckt in jedem Leoparden. Die Schneeleopraden leben in Regionen wie Himalaya und haben graues Fell mit den typischen Rosetten. Das Gehör, Geruchssinn und Sehvermögen der Leoparden ist beeindruckend, dies und ihre Schnelligkeit hilft ihnen sehr beim Jagen. Die Großkatzen sind leider durch Wilderei stark gefährdet. Es wurden zwar mehr Naturschutzgebiete erbaut, die Zahlen sind trotzdem nicht gestiegen.

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